Landschaftstheater Ballenberg

DruckversionEinem Freund senden

Im Lanschaftstheater Ballenberg wird in diesem Jahr ein Stück gespielt, in welchem unser Sport den roten Faden bildet. Die Ballongruppe Zürich hat mit einem alten Gasballonkorb und einigen anderen Utensilien einen Beitrag zur Dekoration gesorgt. Wer Zeit und Gelegenheit hat, sollte sich unbedingt dieses Theaterstück ansehen.

Ballenberg

Und so geht die Geschichte:

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts konnte niemand ahnen, dass sich in unmittelbarer Zukunft das Flugzeug gegen den Ballon und den Zeppelin als Verkehrsmittel der Lüfte durchsetzen würde. Noch erlebte die Ballonfahrt ihre Hochblüte, sei es als Jahrmarktsattraktion, als Hilfsmittel für wissenschaftliche Forschungen oder für militärische Vorhaben.

1908 kommt der Ballonpionier Kapitän Kasparo mit viel Gepäck und seinem bunt zusammengewürfelten Tross von Begleiterinnen und Begleitern in ein kleines Dorf im Berner Oberland. Von da aus soll in wenigen Tagen zu einem Alpenüberflug im Ballon gestartet werden. Die illustre Schar bezieht Quartier im Gasthaus „Zum goldenen Ei“, das von der Wirtin Annelies (Silvia Jost) geführt wird. Viele der Dorfbewohner begrüssen das kühne Unterfangen, einige sind misstrauisch, dem Pfarrer des Dorfes jedoch sind der Kapitän und sein Vorhaben von Anfang an ein Dorn im Auge. Er setzt alles daran, den Abflug zu vereiteln. Einige Hindernisse, die er dem Kapitän in den Weg legt, umschifft dieser elegant, doch bald sieht es so aus, als müsse er vor den Widrigkeiten kapitulieren.
Wird der Ballon nach Streit, Intrigen und Verwirrungen doch noch in die Luft gehen?
Werden die Pfarrerstochter Emerentia und Balz, der Neffe der Wirtin, zusammenfinden?
Warum glauben einige der Dorfbewohner, den Ballonkapitän schon einmal gesehen zu haben?

Der Pfarrer und der Kapitän ist eine Komödie über Glauben und Fortschrittswahn, Machtanspruch und Freiheitsdrang und nicht zuletzt über alte und neue Liebesgeschichten.

Mehr zu erfahren unter: http://www.landschaftstheater-ballenberg.ch/

 

See you im Ballenberg

Walter Gschwendtner